Ein Bild der Praxis van Bürck

Fragen zur Psychotherapie, zu Psychotherapeuten, Therapiekosten u. v. m.

Wann zahlt die Kasse – und wann nicht?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen eine Psychotherapie, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Der Psychotherapeut muss über eine Kassenzulassung verfügen und beim Patienten muss eine so genannte psychische Störung mit Krankheitswert festgestellt werden (bspw. Depression, Angststörung, Zwänge...). Die Diagnose wird vom Behandler während der Probesitzungen gestellt. Zudem stellt er auch fest, ob eine Behandlung notwendig, zweckmäßig und wirtschaftlich ist.
Die Krankenkassen – und auch die meisten privaten Versicherungen – übernehmen grundsätzlich nur Einzel- und Gruppentherapien bei psychischen Erkrankungen. Angebote wie Paartherapie, Familientherapie sowie Erziehungsberatung und Ähnliches werden nicht erstattet! Sie gelten als Lebensberatung und nicht als Heilkunde, da in der Regel keine psychischen Erkrankungen einer Einzelperson sondern soziale Probleme im Vordergrund stehen. Diese Beratungsleistungen von einem Psychotherapeuten müssen Sie entweder privat bezahlen oder sich an eine Familienberatungsstelle wenden.